Die Liste der Exponate ist online

Auf der Seite Wettbewerbsausstellung/Exponate sind jetzt die angemeldeten Exponate zu finden. Wie in der Jugendphilatelie üblich, wurden die meisten Exponate im Bereich Thematik angemeldet. Hier lassen sich junge Menschen oft von Tieren inspirieren. So werden Exponate von Greifvögeln über Hagenbecks Tierpark bis hin zum Bauernhof und Fischfang gezeigt. Auch der Sport von Fußball über Tischtennis, Schach bis zum Tanzen kommt in mehreren Exponaten zur Geltung. Martin Luther, oder auch die eigene Jugendgruppe sind weitere Themen, denen sich die Jungen Sammler gewidmet haben. Darüber hinaus hat ein Jugendlicher eine Ländersammlung zur französischen Dauerserie „Allegorie“ angemeldet. In dieser Klasse gibt es auch einige Erstaussteller.

Im Rang 2 werden einige hochkarätige Exponate, die zum Teil auch bei den Senioren bestehen könnten, gezeigt. Sie alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Erwähnen möchte ich aber postgeschichtliche Exponate zum Thema Olympia 1936 und dem Postverkehr in der Schweiz von 1849 bis 1883 oder auch thematische Exponate wie „Die Kür des Mister Erpel“, „Glückssymbole“ oder Exponate, die sich kritisch mit den Themen Zucker oder Drogen auseinandersetzen.

Das heutige Briefmarkensammeln, die Philatelie, ist anders als viele denken. Die Zeiten, als man Briefmarken zusammengetragen hat, sie in ein Album gesteckt und im Katalog abgehakt hat, sind längst vorbei. Bis ein Exponat fertig für eine Ausstellung ist, hat sich der junge Aussteller mit seinem Thema eingehend befasst, dazu Bücher gelesen, im Internet recherchiert und die passenden Marken und Belege zusammengetragen. Unsere Aussteller wissen, wie man mit Textverarbeitungsprogrammen umgeht und Texte rechtschreibfehlerfrei und ansprechend auf das Blatt bringt. Wie die Sammlung von den Preisrichtern bewertet werden, könnt ihr hier nachlesen

Schaut doch einfach mal auf der JuPhilA 2019 vorbei und macht Euch selbst ein Bild.

Philatelistischer Ausschuss

Am 22.08. tagte der philatelistische Ausschuss zur JuPhilA 2019. Erfreulich viele Anmeldungen galt es zu prüfen.

Letztendlich konnten alle angemeldeten Exponate für die Rang 2 und Rang 3 angenommen werden. Insgesamt sind in Rang 3 17 Exponate und in Rang 2 25 Exponate angemeldet worden.

Damit hat die Wettbewerbsausstellung alleine schon eine Größenordnung von knapp 120 Ausstellungsrahmen. Hinzu kommen noch Exponate für die Stiftungswettbewerb und die DMM.

Die Aussteller erhalten in den nächsten Tagen Post mit ihrer Zusage und weiteren wichtigen Infos.

Die Ausstellungsleitung bedankt sich schon jetzt bei den Ausstellern herzlich für ihre Bereitschaft, sich in Holvede dem Wettbewerb zu stellen.

Sponsoren der JuPhilA 2019 – delcampe

Mit Delcampe ist es uns gelungen den mit  mehr als 1,3 Millionen Mitgliedern weltweit größten Online-Marktplatz für Sammler als Sponsor zu gewinnen.

Dank seiner Fachkenntnis und Erfahrung als Plattform für den Verkauf und Kauf begehrter Sammlerstücke, konnte sich das im Jahr 2000 von Sebastian Delcampe gegründete Unternehmen schnell international als Leader zum Kauf und Verkauf von Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten etablieren. Delcampe ist aber auch in anderen Sammelgebieten marktführend: 80 Millionen Angebote in mehr als 20.000 Kategorien bieten für jeden etwas.

Jeden Tag werden mehr als 150.000 neue Artikel auf Delcampe eingestellt. Ein Bewertungssystem erhöht die Sicherheit Ihrer Transaktionen. Der mehrsprachige Kundendienst beantwortet Fragen gerne und zeitnah.

Das Einrichten eines Shops ist kostenlos. Außerdem kann eine unbegrenzte Anzahl von Objekten eingestellt werden. Erst beim Verkauf fallen Gebühren an. Die Verkaufsgebühren gehören zu den niedrigsten auf dem Markt.

Ein weiterer Marktbereich auf Delcampe sind Auktionshäuser. Mehr als 120 renommierte Auktionshäuserstellen Ihre Kataloge auf der Webseite ein.

Werte wie Begeisterung, Kreativität, Menschlichkeit und Integrität bilden die Grundlage der Firmenphilosophie von Delcampe.

Sponsoren der JuPhilA 2019 – PhiloTax

Es ist uns gelungen, für die JuPilA2019 einige namhafte Sponsoren zu gewinnen. Zu den Angeboten der Sponsoren kommt ihr direkt über die Links auf der rechten Seite.

Wir möchten Euch unsere Sponsoren in lockerer Reihenfolge hier einmal vorstellen.

Den Anfang macht die Firma PhiloTax. PhiloTax gibt seit mehr als 25 Jahren Briefmarkenkataloge, zunächst in Papierform und DVD heraus. Bekannt geworden ist die Firma PhiloTax mit seinen Plattenfehlerkatalogen der Deutschen Gebiete. Inzwischen gibt es Papier- und DVD-Kataloge vieler Sammelgebiete

Die Firma PhiloTax führt einen umfangreichen Online-Briefmarkenkatalog, der neben vielen Infos zu den Briefmarken auch 700.000 Abbildungen beinhaltet. Die Nutzung des Onlinekatalogs kostet 99,– € im Jahr. Darüber hinaus gibt es noch einen kostenlosen Teil der Datenbank. Die Onlinekataloge sind mit den Angeboten der wichtigsten Auktionshäuser verknüpft. Man kann also sofort sehen, wo die Marke aktuell angeboten wird und welche Preise sie in der Vergangenheit erzielt hat.

Und jetzt kommt der Clou. Die Firma PhiloTax bietet allen Kindern und Jugendlichen bis zur Volljährigkeit einen kostenlosen Zugang zum Onlinekatalog. Ihr könnt Euch einfach auf der Seite https://philotax.de/ anmelden und den kompletten Katalog nutzen.

Carl Friedrich Gauß in Sauensiek

Briefmarke Individuell mit Gaußturm

Was hat der Gaußturm mit unserer Veranstaltung zu tun? Bereits vor 195 Jahren wirkte C. F. Gauß längere Zeit in Sauensiek und vermaß im Auftrage des Königreichs Hannover den Landstrich. Da es im Norden kaum nennenswerte Erhöhungen gab, baute er auf dem Litberg einen Turm um seine Vermessungen durchzuführen. Heute steht auf dem Litberg ein neuer Turm, der auch auf der Marke Individuell und dem Sonderstempel Sauensiek abgebildet ist. Von Sauensiek aus wird dorthin ein Shuttle Service eingerichtet.

Die Arbeitsgemeinschaft und Motivgruppe Landkarten-Vermessung-Entdeckungsgeschichte der Erde hat uns einen interessanten Bericht über das Wirken von C. F. Gauß zur Verfügung gestellt. Interessierte können den Bericht hier schon lesen.

Sonderstempel „30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs in Europa“

Nun ist er offiziell: Der Sonderstempel zum Stiftungswettbewerb „Deutschland“. Er zeigt die Durchtrennung des Eisernen Vorhangs an der Grenze zwischen Ungarn und Österreich.

Im Frühjahr 1989 setzte unter Gorbatschow der politische Wandel in der Sowjetunion und im Ostblock ein. Es begann die Zeit der Perestroika (russisch für Umgestaltung, Umbau). Am weitesten war der Fortschritt zu diesem Zeitpunkt in Ungarn zu beobachten. So beschließt Ungarn schon im Februar 1989, die Grenzanlagen zu Österreich „aus Kostengründen“ abzubauen. Am 27. Juni treffen sich der ungarische Außenminister Gyula Horn und sein österreichischer Amtskollege Alois Mock und durchtrennen im ungarischen Sopron symbolträchtig den Stacheldraht am gemeinsamen Grenzzaun.

Ende Juni war der „Eiserne Vorhang“ kaum noch existent, obwohl die Grenze immer noch streng bewacht wurde. Im Sommer 1989 setzte eine große Reisewelle aus der DDR nach Ungarn ein und vielen DDR-Bürgern gelang die Flucht durch die löchrig gewordene Grenze. Es dauert noch bis zum 11. September, bis Ungarn seine Grenzen öffnet und alle DDR-Bürger ungehindert ausreisen lässt. In den ersten beiden Tagen der Grenzöffnung verlassen 14.000 DDR-Bürger das Land in Richtung Westen. Zwei Monate später, am 09. November, fällt auch die Mauer in Berlin und die innerdeutschen Grenze.

Bis dahin haben 200.000 Ostdeutsche die DDR über Ungarn und die Tschechoslowakei verlassen. Die Öffnung der Grenze in Ungarn hat daher wesentlich zur Deutschen Einheit beigetragen. Das Stempelbild symbolisiert das Durchtrennen des „Eisernen Vorhangs“ und markiert damit einen Meilenstein auf dem Weg zur Deutschen Einheit.

Informationen zu allen Stempeln und Belegen findet ihr im Belegprogramm.

Belege zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Zum Thema „Deutschland“ des Stiftungswettbewerb passend wird es die beiden unten abgebildeten Belege zum 30. Jahrestag des Mauerfalls geben. Alle Stempel, Belege und auch die Briefmarken Individuell sind auf der Seite Belegprogramm zu finden.

Sonderstempel JuPhilA und DMM

Elbe und Geest sind ein Vogelparadies. Von Ende September bis Anfang Mai ist es „die Drehscheibe des internationalen Vogel-Flugverkehrs“. Auf ihrem Weg von und nach Skandinavien nutzen Hunderttausende von Wildgänsen und anderen Zugvögeln  das Marschland als „Rastplatz“.  Es ist schon ein beeindruckendes Schauspiel, wenn abertausende von Wildgänsen sich zum Flug erheben und in geordneter Formation davon fliegen. Selbst auf der Elbe kann man manchmal einen riesigen dunklen Teppich aus unendlich vielen Wildgänsen beobachten. Nun erklärt sich auch das Bild oben. Es zeigt einen Deich, an dem entlang ein Schwarm Wildgänse fliegt. Und so zeigt auch der Stempel eine fliegende Wildgans.

Übrigens, die Wildgans, weitläufig auch als Graugans bekannt gehört zur Familie der Entenvögel und ist inzwischen wieder in ganz Europa anzutreffen. Stand sie in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kurz vor dem Aussterben, es wurden nur noch 20.000 Exemplare gezählt, ist sie heute in Nordeuropa, vornehmlich in Skandinavien, wieder sehr häufig anzutreffen. Im Herbst fliegen die Zugvögel in ihr Winterquartier in Spanien und Portugal, an die Nordküsten von Algerien und Tunesien und die Küsten die Adria. Wenn ihr mehr über die Gänse erfahren wollt, schaut doch mal auf die Gänseseite des NABU.

Informationen zu allen Stempeln und Belegen findet ihr im Belegprogramm.

Da ist sie nun – die Homepage zur JuPhilA 2019

Noch sieht sie ein wenig leer aus. Aber in den nächsten Wochen und Monaten werden wir Euch über alle Neuigkeiten zur JuPhilA 2019 auf unserer eigens dafür geschaffenen Webseite informieren. Schaut Euch doch einmal um. Ein paar interessante Daten zur Gruppe Harsefeld oder zur Veranstaltung, wie z.B. das vorläufige Programm der DMM sind schon hinterlegt. Wer neugierig ist, kann auch schon die ersten Stempel und Belege ansehen.

Übrigens, wer nichts verpassen möchte, kann sich im Kontaktformular für den Newsletter anmelden. Ihr werdet dann immer mit einer kurzen Mail informiert, wenn es Neuigkeiten zur JuPhilA gibt. Selbstverständlich behalten wir Deine Email-Adresse nur für uns und verwenden sie selbst auch nur für den newsletter-Service!

Natürlich kannst Du diesen Service jederzeit abbestellen, ebenfalls über das Kontaktformular. Einen Hinweis zur Abbestellung findest Du auch in jeder newsletter-Email.

Tag der Briefmarke

Das Sonderpostamt wird oben sein.

Gleichzeitig mit unserer JuPhilA findet im nahe gelegenen Sauensiek der Tag der Briefmarke statt. In Sauensiek feiert man den 10. Jahrestag der Errichtung des Gaußturmes auf dem Litberg. Was ist daran so besonders? 1821 sollte Carl-Friedrich Gauß das Königreich Hannover vermessen.

Die Vermessung gestaltete sich im norddeutschen Flachland als sehr schwierig, weil es keine richtigen Anhöhen gibt, von wo aus Gauß diesseits und jenseits der Elbe seine Messpunkte anpeilen konnte. Als höchste Erhebung im Landkreis Stade wurde er auf den 65 Meter über NN hohen Litberg aufmerksam. Von dort aus kann man bei gutem Wetter bis nach Hamburg zur Köhlbrandbrücke oder der Elbphilharmonie gucken. Gauß wirkte lange Zeit dort, um seine Messdaten zu sammeln. Ihm zu Ehren wurde im Jahr 2009 der 25 Meter hohe Gaußturm errichtet, auf dessen Aussichtsplattform zum Tag der Briefmarke am Sonntag, 20.10.2019 ein Briefkasten stehen wird, in den man seine Post für den Tag der Briefmarke-Sonderstempel einwerfen kann.

Der Mann auf dem 10 Mark Schein …. ist Carl-Friedrich Gauß

Carl-Friedrich Gauß wurde nicht nur in zahlreichen Ländern mit einem Briefmarkenmotiv geehrt. Auch der letzte 10 DM-Schein von 1991 zeigt auf der Vorderseite den Wissenschaftler. Auf der Rückseite ist sein Messinstrument, das Heliotrop abgebildet. Ganz rechts auf dem Schein ist ein Kartenausschnitt mit dem Litberg abgebildet.